"Madonnina" mit Blick auf den Ledrosee © AVS-Prad

Nach coronabedingter Pause konnte dieses Jahr wieder eine 2-Tagesfahrt organisiert werden. Diesmal ging es für 13 Teilnehmer am frühen Morgen des 14. Mai an den Ledrosee, unweit des Gardasees.

Sah der Wetterbericht anfangs noch schlecht aus und meldete vor allem am ersten Tag ergiebige Niederschläge, hatten wir schlussendlich doch Glück mit dem Wetter und konnten 2 tolle Tage geniesen. Untergebracht waren wir im Hotel Mezzolago direkt am See.

Wir haben uns in 2 Gruppen aufgeteilt, so konnte jeder zwischen der „anstrengenden“ und „gemütlichen“ Wanderung wählen.

Die 1. Gruppe, bestehend aus 8 Teilnehmern, unter der Führung von Daniela Mayr, wanderte am 1. Tag durch das Val Dromaè zur Cima d’Oro, vorbei an blühenden Almwiesen mit wilden Narzissen und Pfingstrosen, österreichischen Schützengräben mit Aussicht auf den Ledrosee, wieder zurück zum Ausgangspunkt unseres Hotels. Am 2. Tag fuhr die Gruppe mit dem Bus nach Pur, startete dort durch das Cal Fontanine zum Passo Nota an der Grenze zum Trentino und der Lombardei, dort machten sie eine kurze Rast und besichtigten den Soldatenfriedhof, danach Aufstieg bei ungewohnter Hitze über eine Forststraße zum Passo della Rosa. Der Abstieg erfolgte über aufgelasene Almen über Wege bedeckt mit Buchenlaub zurück nach Pur.

Eindrücke vom Wanderwochenende am Ledrosee © AVS-Prad

Die 2. Gruppe, bestehend aus 5 Teilnehmern, unter der Führung von Nadin Ortler, spazierte am 1. Tag am Seeufer, ca 10 km, entlang des Ledrosees. Es blieb genügend Zeit die Flora und Fauna zu bestaunen, inzwischen eine kleine Rast einzulegen und das schöne Wetter und die Natur zu genießen. Am 2. Tag fuhren sie mit dem Bus bis nach Molina die Ledro und stiegen beim Pfahlbautenmuseum aus. Von hier aus startete die Wanderung mit dem Ziel „Madonnina di Besta“. Der Aufstieg erfolgte anfangs über eine Asphaltstraße, später über einen Weg mit Wurzeln und Steinen bis nach ca 200 Höhenmetern die Madonnina in Sichtweite kam, es bot sich ein wunderschönes Panorama, man kann den ganzen See überblicken und im Vordergrund die Madonnina welche uns den Rücken zeigt und auf den See blickt. Es folgte noch ein weiterer Aufstieg von ca nochmals 200 Höhenmetern, danach erfolgte der Abstieg über eine Forststraße ins Dorf Mezzolago.

Nach den Wanderungen trafen wir uns alle in Molina di Ledro und genossen noch ein leckeres Eis. Am späten Abend des 15. Mai sind wir dank unseres Fahres Armin wieder, mit Fahrt durch das Sarcatal, wohlbehalten in Prad angekommen.

Text: Nadin Ortler